FORUM STADTBILD BERLIN
GÄSTEBUCH


Name: Markus
Email: markus.badyna@trw.com

Datum: Mittwoch, 6 April, 2011 um 15:03:43
Kommentar:
Sehr informativ - markus.badyna@trw.com

Name: klausscholz67@web.de
Email: klausscholz67@web.de

Datum: Dienstag, 29 März, 2011 um 15:36:50
Kommentar:
Tolle Seite! klausscholz67@web.de

Name: Sven Roggmann
Email: svenroggmann@web.de

Datum: Samstag, 19 März, 2011 um 19:26:43
Kommentar:
Als pensionierter Rentner bin ich mit meinen 67 Jahren gern Gast bei Ihnen. Wünsche Ihnen weiterhin gutes Gelingen, Ihr Berliner-Jurist: Sven Roggmann. schrieb: Jurist Sven Roggmann aus 10317 Berlin

Name: Leser

Datum: Dienstag, 8 Juni, 2010 um 08:21:22
Kommentar:
Das Stadtbild wird also einige Jahre durch die Schlossplatzwiese geprägt werden. Schade um die Infobox.

Name: Diamond
Email: dhr@live.de

Datum: Mittwoch, 11 November, 2009 um 09:27:53
Kommentar:
Hallo, wir waren zu Besuch auf Eure Seiten und haben uns ein wenig umgeschaut. Ihr habt da eine sehr schöne Homepage. Wir würden uns auf einen Gegenbesuch sehr freuen. Das Team von Diamond- Hit- Radio. www.Diamond-Hit-Radio.de

Name: Hans Broch Nielsen
Email: hansbroch@gmail.com

Datum: Montag, 26 Oktober, 2009 um 02:50:58
Kommentar:
Ich möchte Sie auf congarulate das Berliner Schloss wird wiederaufgebaut. Ich bin ein mann von Oslo, Norwegen, ich habe ein großes Interesse an Deutsch Geschicht. und ich habe ein großes Herz für Berlin mit respeckt Hans Broch

Name: das schloss kommt

Datum: Sonntag, 13 September, 2009 um 17:21:37
Kommentar:
Liebe Schlossfreunde, das Berliner Schloss wird wiederaufgebaut. Nur Mut! Sie haben bis jetzt so viel ausgestanden, da ist dieses aktuelle Theater nicht derart schlimm. Es gibt für alles im Leben eine Zeit danach! Im Jahr 2015 steht das Schloss wieder da. Wir haben ja das schlimmste immer nur so lange vor uns, bis wir drüber lachen können. Spätestens wenn der Grundstein gelegt ist, ist es so weit. Nur Mut und weiter so!

Name: Zdenek

Datum: Mittwoch, 12 August, 2009 um 16:04:18
Kommentar:
Ich glaube, Elena, der Text über die "Europäische Stadt" ist so zu verstehen, dass ein Haussmann in Paris zwar alles hat wegreißen lassen, die Struktur der Neuplanungen jedoch ganz selbstverständlich auf den Grundsätzen der alten europäischen Stadt fußte. Der menschliche Maßstab wurde anders als später bei Le Corbusier noch eingehalten. Als breithorizontig denkender Mensch sollte man nach all den negativen Erfahrungen mit der Moderne auch mal ruhig das Bauhaus kritisieren dürfen, obwohl sie ja für ihre mediokren Nachfolger nichts können. Die Grundidee, über Jahrhunderte gewachsene Ideen über den Haufen zu werfen, kam aber von ihnen. Und da sollte man über manche Lobhudelei dieser Tage schon mal nachdenken dürfen. Ja, Hochhäuser sind inzwischen auch schon historisch, richtig. Aber es ist etwas nicht schon allein deswegen gut oder schlecht, weil es historisch oder modern ist. Das ist eines der Grundmissverständnisse der gesamten Architekturdiskussion, finde ich.

Name: Elena März

Datum: Samstag, 4 Juli, 2009 um 23:23:28
Kommentar:
Zum "Forum Stadtbild" möchte ich zu den Erklärungen typischer "historisch gewachsener" Innenstädte in Eurpopa anmerken, dass Paris mit dem Beispiel der Place de L' étoile sehr paradox, wenn nicht gar fehl am Platz (sic!) erscheint - wurde doch damals durch die "Haussmannisierung" die tatsächlich historisch gewachsene mittelalterliche Bebauung zugunsten der gigantischen Sichtachsen abgerissen. An einer anderen Stelle (weiter oben) wird aber genau das im Zusammenhang mit den Planungen der Naachkriegszeit für Berlin (Le Corbusier...)kritisiert... Ich bin auch keine Freundin außerordentlich hübsch anzusehender Plattenbauten und Wohnbunker und erst recht nicht von politisch legitimierten Banken oder Konzernen, die einen als Spitzeninvestition mit gesallschaftlicher Relevanz geplanten Bürokomplex ungenutzt verwaisen lassen. Aber Berlin wird inzwischen zum Glück langsam aber sicher auch durch seine Aktualität eine international wertgeschätzte Metropole - diese Aktualität ist meiner Ansicht nach auf mehreren Ebenen angesiedelt. Profitgier und Ausblutung sozialer Netzwerke, wie viel zu oft vorkommend, sollten eigentlich nicht dazugehören; so gesehen bin ich auch sehr für Initiative und Beteiligung der Menschen. Zu den Ebenen gehört aber, neben einer durchaus für manche Räume der Stadt positiven Rekonstruktion historischer Stadtbilder auch die Integration moderner Stadtstrukturen und neuer Ideen für nachhaltige Raumplanung und Nutzung. Die sind übrigens durchaus europäisch (nur eben nicht mehr gutbürgerlich oder gar voraufklärerisch). Was ich sagen will: Der mir als Schwarzweissprojektion entgegenspringende Vergleich zwischen guter, gesunder Antike-Mittelalter-Neuzeit-Entwicklungsgeschichte europäischer Städte und den bösen, hochgestampften Hochhaus-Magistralen-Aufbewahrungsstädten der Moderne ist mir hier einfach zu einfach. Etwas objektivere, vielschichtigere Vergleiche wären meiner Ansicht nach für die Diskussion sinnvoll. Oder wenigstens eine konsequente Weiterführung der historisch gewachsenen, linearen Genealogie der Stadt. Dazu gehört dann nicht nur die (oft wirklich bittere, aber reale und schon immer historisch dagewesene) Tilgung und Zerstörung von Räumen und Orten. Seit der Erfindung der Stahlbetons müsste auch der Hochhausbau seinen Platz finden. Inzwischen auch recht historisch, oder nicht?!? Was spricht gegen mutige, mit Brüchen durchsetzte Ideen und Planung? Nur das Argument, dass es so viele verschandelte Orte gibt? Na, dann erst recht was dagegen tun und zeigen, dass es auch anders geht! Ohne ins Jammern und Nachtrauern vergangener Zeiten zu geraten, nehme ich abschliessend Bezug auf einen prominenten und epochenprägenden Namen, der auf der Website glücklicherweise auch in positiven Beispielen genannt wird: manchmal wünschte ich mir ein paar Bauhausdenker her! Freundliche Grüße von einer vernetzt und breithorizontig Denkenden.

Name: Presse
Email: presse@gmx.de

Datum: Donnerstag, 2 Juli, 2009 um 10:33:21
Kommentar:
Berlin (ddp-bln) Der Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses genießt einem Zeitungsbericht zufolge ab sofort Unterstützung von höchster politischer Stelle. Berlin (ddp-bln). Der Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses genießt einem Zeitungsbericht zufolge ab sofort Unterstützung von höchster politischer Stelle. Bundespräsident Horst Köhler hat sich bereiterklärt, die Schirmherrschaft über die Stiftung Berliner Schloss - Humboldt-Forum zu übernehmen. Das berichtet die «Berliner Zeitung» (Freitagausgabe). Die Stiftung soll als Bauherrin des Schlosses agieren und zugleich die erhofften Spenden in Höhe von 80 Millionen Euro für die Rekonstruktion der historischen Fassaden entgegennehmen. Der Bundespräsident schreibt dem Bericht zufolge in einem Brief an Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD): «Die Planungen zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses und zur Einrichtung des Humboldt-Forums verfolge ich mit Interesse und Sympathie.» Er freue sich, dass mit der Gründung der Stiftung Berliner Schloss - Humboldt-Forum ein weiterer wesentlicher Schritt getan wurde, um dieses ehrgeizige Projekt voranzubringen. «Gern übernehme ich die Schirmherrschaft über die Stiftung und wünsche ihr für ihre verantwortungsvolle Arbeit Glück und Erfolg.» Der Gründungsakt für die neue Stiftung ist in der kommenden Woche geplant. Im nächsten Jahr soll Baubeginn für den Schlossneubau sein. Im Jahr 2014 ist die Eröffnung geplant. Das Projekt soll 552 Millionen Euro kosten.

Name: Fan
Email: kontaktweb.de

Datum: Donnerstag, 18 Juni, 2009 um 14:52:31
Kommentar:
Bei Kosten von maximal 552 Millionen Euro müsse die Stiftung durch Spenden 80 Millionen Euro aufbringen. Damit werde „eine seriöse Spendenfinanzierung“ der historischen Fassade des Schlosses möglich. Die Spender seien nun nicht mehr nur auf den „umstrittenen“ Förderverein „Berliner Schloss“ angewiesen. „Dies wird die Spendenbereitschaft für eines der bedeutendsten kulturellen Bauvorhaben Deutschlands sicherlich nochmals erhöhen“. Das Schloss soll bis zum Jahr 2013 nach Plänen des italienischen Architekten Franco Stella gebaut werden. Kampeter ist haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Kalb Berichterstatter seiner Fraktion im Haushaltsausschuss. http://www.morgenpost.de/berlin/article1115297/Bundestag_macht_den_Weg_fuer_Schloss_Stiftung_frei.html

Name: anonym

Datum: Montag, 30 März, 2009 um 15:47:55
Kommentar:
DIE SEITE MÜSSTE EINMAL AKTUALISIERT WERDEN

Name: Christoph Hölker
Email: christoph.hoelker@berlin.de

Datum: Samstag, 31 Januar, 2009 um 17:28:36
Kommentar:
Viele herzliche Grüße vom Berlin-Fan Christoph Hölker aus Recklinghausen bzw. aus Hamminkeln. Recklinghausen, den 31. Januar 2009

Name: Waldmann

Datum: Samstag, 20 Dezember, 2008 um 12:31:53
Kommentar:
Einen guten Rutsch wünsche ich. Hier eine erste eindeutige Position einer Berliner Partei: Löning/Königshaus: Berlinerinnen und Berliner, engagieren Sie sich für das Berliner Schloss! Nach einem Besuch beim „Förderverein Berliner Schloss e.V." erklären die Berliner FDP-Bundestagsabgeordneten Markus LÖNING und Hellmut KÖNIGSHAUS: Machen Sie mit bei der Verwandlung der hässlichen Brache zum Schloss! Wir unterstützen die Spendeninitiative von Wilhelm von Boddin und seinem "Förderverein Berliner Schloss e.V." nachdrücklich. Wir wollen, dass die Museumsinsel mit dem Humboldt-Forum zu einer der bedeutendsten Museumslandschaften der Welt weiterentwickelt wird. Wir wollen, dass mit dem Humboldt-Forum ein Ort der kulturellen Begegnung und des kulturellen Dialogs in der Mitte Berlins entsteht, der gleichermaßen zum Magnet für Touristen wie zum Stolz der Berlinerinnen und Berliner werden wird. Was die Dresdner können, das können wir Berliner schon lange. Wir rufen die Berlinerinnen und Berliner und darüber hinaus die Freunde des Berliner Schlosses in Deutschland und der Welt auf, die Wiederherstellung der historischen Fassade durch Spenden zu unterstützen. Das Schloss wird ein einzigartiger Glanzpunkt auf der Museumsinsel im Herzen Berlins sein, auf den wir alle Stolz sein werden. Ohne privates Engagement wäre der Schlossplatz eine hässliche Brache im Herzen der Stadt geblieben. Unser Dank gebührt vor allem dem persönlichen Engagement von Wilhelm von Boddien und dem Schlossverein. Sie haben die Debatte um den Wiederaufbau des Schlosses mit der Schlosssimulation 1993 in Gang gebracht, zu einer Zeit, als keiner mehr über das Schloss gesprochen und niemand mehr an einen Wiederaufbau geglaubt hat. http://www.fdp-berlin.de/Loening-Koenigshaus-Berlinerinnen-und-Berliner-engagieren-Sie-sich-fuer-das-Berliner-Schloss/13596c1i1p/index.html

Name: Holger Heiken

Datum: Montag, 24 November, 2008 um 11:06:00
Kommentar:
Guten Tag Herr Waldmann! Ihre Versuche, den Förderverien Berliner Schloss zu diskreditieren, nehmen wir seit Jahren mit großem Unbehagen zur Kenntnis. Wir wissen um Ihre Motivation, wollen Sie doch statt eines bürgerlichen Kulturprojektes die maximale kommerzielle Verwertung einer 1A-Lage betreiben und phantasierten deswegen auch jahrelang vom Kauf des Schlossgrundstückes. Es ist an der Zeit, dass Sie Ihre destruktive und unserer gemeinsamen Sache schadende Agitation aufgeben, ebenso Ihre Werbung für Ihre unhistorischen und stillosen Vorschläge, wie z.B. den Bau einer zweiten Schlosskuppel. Sie sind ein gewinnorientierter Trittbrettfahrer einer von vielen ehrenamtlich arbeitenden Schlossfreunden getragenen Bürgerbewegung - schämen Sie sich! Der Förderverein Berliner Schloss schreibt zum Spendenaufkommen folgendes: Erfolgreiche Spendensammlung! Der "Spiegel" schreibt in seiner Ausgabe 47 / 2008, dass unsere Spendensammlung wenig erfolgreich sei. Er lobt hingegen den Erfolg der Sammlung für die Dresdner Frauenkirche. Viele Medien nehmen dies zum Anlass, daran zu zweifeln, dass wir insgesamt 80 Millionen Euro sammeln können. Die Redakteure des "Spiegels" haben ein kurzes Gedächtnis: In der Ausgabe 17/1994 des Magazins sagen sie unter dem Titel: "Karge Spenden" das baldige Ende des Frauenkirchenprojekts voraus - und gehen auch ziemlich unsanft mit dem Gebaren des Frauenkirchen-Fördervereins unter Ludwig Güttler um. Zu diesem Zeitpunkt, der Baubeginn der Kirche stand unmittelbar bevor, hatte der Frauenkirchenverein laut "Spiegel" gerade mal 3 Millionen Deutsche Mark gesammelt. Heute stehen wir 1 1/2 Jahre vor dem Baubeginn des Berliner Schlosses. Der Förderverein sammelte bis heute, und das erst seit 2004, über 10 Millionen Euro, das sind 20 Millionen Mark in Geld, Tendenz von Jahr zu Jahr, also bislang auch 2008, steigend. Er hat darüber hinaus verbindliche Zusagen von rund 7 Millionen Euro, das sind weitere 14 Millionen Mark. Zusammen macht das 34 Millionen Mark. Das ist das 11-fache des damaligen Frauenkirchen-Ergebnisses! Wie man daraus ableiten kann, wir seien erfolglos und fänden keine Unterstützung in der Bevölkerung, ist uns rätselhaft. Wir danken all unseren Spendern herzlich für ihr großes Vertrauen! Sie gaben dies uns, trotz eines wesentlich heftigeren Gegenwindes als die Frauenkirche ihn jemals aushalten musste. Für die Frauenkirche wurden dann während der Bauzeit trotz der Unkenrufe des Spiegels mehr als 120 Millionen Euro gesammelt. Ein tolles Ergebnis, auf das alle Beteiligten zu Recht stolz sein können! Für das Berliner Schloss benötigen wir jetzt noch 63 Millionen Euo, also etwas mehr als die Hälfte des Frauenkirchen-Gesamtergebnisses. Wie man auf den Gedanken kommen kann, bei dieser Konstellation unseren Erfolg derartig negativ vorauszusehen, ist uns ebenfalls rätselhaft. Honi soit qui mal y pense!

Name: Waldmann
Email: waldmann@stadtschloss-berlin.de

Datum: Dienstag, 11 November, 2008 um 17:45:21
Kommentar:
Der Tagesspiegel meldet: Auch im Fall des Schlossfassadenprojekts in Berlin könnte Tiefensee noch Ärger ins Haus stehen: In seinen Haushalt hat er 80 Millionen Euro für die Rekonstruktion der historischen Fassade des Berliner Stadtschlosses eingestellt. Dabei plant Tiefensees Haus – offiziell – fest mit den 80 Millionen, die der private „Förderverein Berliner Schloss“ beisteuern will. Doch der Verein hat große Probleme damit, die Summe zusammenzubekommen; er will Sachleistungen anbieten. Intern geht auch Tiefensee längst davon aus, dass der Bau der Fassade aus der Staatskasse bezahlt werden muss. In einem Dokument des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung, das dem Bauministerium untersteht, heißt es, dass eine finanzielle Hilfe durch den Verein „gegenwärtig nicht ernsthaft in Betracht gezogen werden“ könne. Auch dass die Fassade mehr kosten wird, gilt als ausgemacht. Aus einem Vermerk, der dem Tagesspiegel vorliegt, geht hervor, dass man auch Tricks nicht scheute, um dies vor dem zuständigen Haushaltsausschuss zu verschleiern: „Um die Netto-Fassadenkosten in Höhe von rd. 80 Mio. € (…) in der Kostenzuordnung Seite 2 (Drucksache 3437) darzustellen“, heißt es da, „mussten die noch hinzukommenden Anteile Baustelleneinrichtung sowie Indexsteigerung (= 8 .873. 000 €) in der Sammelposition ‚Erschließung, Außenanlagen, Planungskosten‘ untergebracht werden.“ Auf Deutsch: Nur weil fast neun Millionen der tatsächlichen Baukosten in einem anderen Posten versteckt und die Planungskosten von gut 23 Millionen in allgemeinen Kosten verschleiert wurden, war die magische Zahl 80 Millionen Euro, auf der der Haushaltsaussschuss des Bundestags beharrt, überhaupt noch zu halten. Weiterführender Link: http://www.tagesspiegel.de/politik/Wolfgang-Tiefensee-Deutsche-Bahn;art771,2653482

Name: B.L.
Email: b_lempert@yahoo.de

Datum: Mittwoch, 16 Juli, 2008 um 13:17:17
Kommentar:
Hallo. Auf www.berliner-lindenblatt.de habe ich gelesen, dass Stadtbild Berlin sich für die Errichtung eines neuen Hardenberg-Denkmals nach alte Vorbild vor dem Abgeordnetenhaus mitengagiert. Auf einer anderen Seite hieß es sogar, das Denkmal würde 2006 bereits stehen, was ja nicht der Fall ist. Ich würde nur mal gerne wissen, wie es damit aussieht? Ist überhaupt schon was passiert? Danke, B.L.

Name: Helmut Brenden

Datum: Dienstag, 11 März, 2008 um 11:37:53
Kommentar:
Ihre Forderung, das künftige Nationaldenkmal auf dem Leipziger Platz zu errichten, ist durchgängig logisch begründet und vollkommen einsichtig. Ich kann nur hoffen, dass sich diese Position durchsetzen wird. Der "Heldenstadt" Leipzig wäre so wenigstens über den Namen des Standortes des Einheitsdenkmals Anerkennung signalisiert. Freundliche Grüße H. Brenden

Name: Nadja
Email: nadeshda_smirnowa@yahoo.de

Datum: Sonntag, 11 November, 2007 um 00:56:34
Kommentar:
Hallo! Ich bin Stipendiatin des Fonds "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ) und beschäftige mich im Rahmen des Programms mit dem Thema Stadtbild:Zweiheimat. Es geht darum, zu untersuchen, wie die Migration im Stadtbild zu sehen ist. Daher hätte ich eine Frage an Sie: Vielleicht können Sie mir irgendwelche Quellen für meine Forschung empfehlen? Ich bin für jede Hilfe bzw. Tipps im voraus sehr dankbar.

Name: Lür Waldmann
Email: waldmann@stadtschloss-berlin.de

Datum: Dienstag, 23 Oktober, 2007 um 19:52:35
Kommentar:
Der Ausschuss für Haushalt des Bundestages wird am 7. November aller Voraussicht nach die ersten Mittel für die Realisierung des Humboldt-Forums, den Wiederaufbau des Berliner Schlosses, freigeben. Davon gehen nicht nur die Koalitionsfraktionen, sondern auch die Opposition. Meldung der Morgenpost.

Name: Dominik drinkhahn
Email: dominik.drinkhahn@nord-com.net

Datum: Samstag, 6 Oktober, 2007 um 23:03:42
Kommentar:
Guten Tag, Ich muss Ihren Internetauftritt wirklich loben! Er spiegelt wieder, was Wolf Jobst Siedler schon in den sechziger Jahren in seinem Buch "Die gemordete Stadt" schrieb! Berlin ist im Krieg verwundet, durch die Moderne zu Tode gepflegt und erst in unserer Zeit wieder langsam reanimiert worden! Die hochtrabenden Visionen der Moderne, dem Menschen Licht, Luft und Raum zu geben, scheitern am Menschen selbst! Wir sind keine Asketen, die auf schnellstraßen durch strikt voneinander getrennte Funktionsbereiche brausen, sondern Individuen, die das bunte und Abwechslungsreiche lieben und mit den Konsequenzen bereit sind zu leben! Die Stadt als höchste kulturelle Siedlungsform hat sich nicht umsonst so herausgebildet, wie sie in Berlin so vortrefflich, bis zum Krieg, darstellte! Belin wird nie wieder so schön wie vor dem Krieg, jedenfalls nicht so lange ich lebe! Die Stadt bleibt ein Ort der schönen Relikte oft unschöner vergangener Zeiten. Aber wir sollten unsere Möglichkeiten nicht unterschätzen, was unsere Beiträge zur Reurbanisierung unserer Städte anbetrifft! Schlißlich formen die Städte die Menschen und umgekehrt! Abschließend möchte ich sagen, dass Berlin auf einem guten Weg ist, seine historische Mitte wiederzufinden, egal auf welchem Wege! Denn die Historie einer Stadt ist schließlich unauslöschbar und stellt sich nicht nur in der Bebauung dar. Das sie in Berlin dennoch wieder sichtbar gemacht wird, macht mich glücklich, verkörpert diese Stadt doch nicht zuletzt auch unsere deutsche Nation!

Name: Elka Tiwo
Email: elkatiwo@hotmail.com

Datum: Mittwoch, 5 September, 2007 um 21:13:26
Kommentar:
Bei allem Stadtschloss-Kram nicht vergessen, daß es noch weitere gefährdete Objekte in der Stadt gibt. Die bundeseigene Treuhand möchte die Eisfabrik am alten Berliner Holzmarkt an der Spree in Berlin Mitte abreissen um einen Büroneubau im Mediaspree-Projekt errichten zu können. Die Eisfabrik war einmal sehr wichtig für die Versorgung der Stadt Berlin. Mit ihr verbinden sich Namen wie Carl Bolle, Carl Linde und Rudolf Diesel. In ganz Deutschland gibt es nur noch wenige Eisfabriken. Diese hier hat von 1896-1991 Stangeneis hergestellt. Bis 1995 wurden die Kühlhäuser noch genutzt. Die Spreelage führt zu dem Wunsch hier ein anderes Gebäude zu errichten. Die Spreelage und der sowieso starke Tourismus in der Gegend könnte auch ihre Rettung sein! Noch ist der Neubau nur eine Idee! Wir fordern den Erhalt der Fabrik mit der Technik! Wir fordern das die die Dächer instandgesetzt werden! Wir fordern das der Bund die TLG dazu verpflichtet, das Denkmalschutzgesetz einzuhalten und das Denkmal vor Verfall zu bewahren!! Kein Abriss der Eisfabrik!!! Gerne nehmen wir Hinweise entgegen, wie wir die Öffentlichkeitsarbeit zur Unterstützung unserer Forderung gestalten können. Die TLG soll 2008 privatisiert werden. Kurz wir brauchen Hilfe. Hilfe! Hilfe! Die Initiative zum Erhalt der Eisfabrik

Name: Laura Geissler-Kern
Email: Laura Geissler-Kern@versanet.de

Datum: Samstag, 11 August, 2007 um 16:10:44
Kommentar:
Laura Geissler-Kern Obwohl ich weiß, dass Sie direkt nicht der richtige Ansprechpartner sind, schreibe ich meinen Frust über den gegenwärtigen Stand der Simulation am Schinkelplatz in Ihr Gästebuch. Wenn man schon soviel Geld ausgeben muss, einen Sponsorwechsel mit einer Neubespannung des Gerüsts um die gemauerte Ecke zu verbinden, dann sollten Abbau- und Aufbauarbeiten wenigstens zügig von sich gehen. Abgenommen wurde die Folie schnell, und nun steht da ein Gerippe mit flatternden Resten. Es sieht scheußlich aus und gibt ein Pendant zum Gerippe des Palastes der Republik. Eine Hoffnung ergibt sich vielleicht daraus. Da das Schloss wieder aufgebaut wird, wäre eine Parallele zur Bauakademie schön. Der Radakteur des Tagesspiegel, der kürzlich schrieb, dass die Bauakademiehülle noch stünde, wenn das Humboldt-Forum glänze, sollte Unrecht behalten.

Name: Gernot Braun

Datum: Donnerstag, 26 Juli, 2007 um 09:50:05
Kommentar:
Ich unterstütze Ihre Initiative zum Stopp des einfallslosen Neubaus der Kurfürstenbrücke. Wie kann man allen Ernstes eine völlig veraltete Planung realisieren wollen, nur weil auf einmal Geld da ist? Als ob in den letzten Jahren keine gravierenden Entscheidungen zur Schlossinsel gefallen wären! Bleiben Sie am Ball. Herzliche Grüße Braun

Name: Stan Mc Evans

Datum: Mittwoch, 27 Juni, 2007 um 09:43:32
Kommentar:
Nein, höchstens zur Geschichte einer deutschen Unkultur!

Name: Anonym

Datum: Dienstag, 26 Juni, 2007 um 15:51:10
Kommentar:
Und wo bleibt die DDR-Geschichte und der Palast? Gehört das vielleicht nicht zu unserer Kulturgeschichte?

Name: Lars Neubel

Datum: Dienstag, 26 Juni, 2007 um 15:49:12
Kommentar:
Die ganzen Museen in Berlin sind doch voll mit Schlossinventar, bzw. Ausstellungsstücken, die früher im Schloss gezeigt wurden. Warum konzipiert man nicht einfach eine Ausstellung, die königlich preußisches Kulturleben dokumentiert. Wir wissen ja bald mehr über die Eigenarten Überseeischer Kulturvölker als über unsere eigene Kulturgeschichte.

Name: Lür Waldmann
Email: waldmann@stadtschloss-berlin.de

Datum: Samstag, 9 Juni, 2007 um 12:08:48
Kommentar:
Unterstützer des Humboldt-Forums lehnen historische Räume ab. Dazu die Mopo: "Folglich mahnten die Gründerin der Initiative, Christine von Heinz, und ihr Mitstreiter Volker Hassemer, den Bau im Geiste der Humboldts als Ort des Dialogs mit anderen Kulturen zu entwickeln. Keinesfalls dürften dort nur Zeugnisse der Völkerkunde zu sehen sein. Hassemer und Heinz lobten, dass die Pläne für eine private Nutzung vom Tisch sind. Sie wandten sich aber auch dagegen, hinter der Schlossfassade historische Räume einzurichten. Das Humboldt-Forum müsse der Zukunft zugewandt sein." Also doch nur Fassade?

Name: Karin Gebhardt

Datum: Freitag, 1 Juni, 2007 um 12:40:52
Kommentar:
Das Schloss wieder aufzubauen,ist nicht zu schaffen - so viele Steinbildhauer gibt es heute doch gar nicht mehr. Das Geld was das alles kostet, sollte man lieber sozialen Zwecken zuführen une ein zeitgemäßes Bauwerk errichten.

Name: Olli
Email: Oliver-tuch@web.de

Datum: Sonntag, 20 Mai, 2007 um 18:32:03
Kommentar:
Hallo, vielleicht gibt es hier unter den Liebhabern und Befürwortern des Wiederaufbaus vom Berliner Schlosses Jemanden, der auch ganz praktisches Interesse an einem absolut seltenen Original Erinnerungsstück vom gesprengten Schlosses hat ? Ich würde gerne eine Original-Eintrittskarte von 1936, für ein Konzert im "Weissen Saal", verkaufen. Vielleicht hat ja Jemand Interesse für diese echte, gut erhaltene, Rarität meinen Preis von 490,- Euro zu zahlen ? Das ist der Betrag, den ich jetzt brauche und dafür trenne ich mich von dem Original - Stück. 1 Million Euro fände selbst ich unpassend … obwohl ich sie nehmen würde. Ich finde das überhaupt nicht irgendwie unseriös. Wenn doch Riesen-Millionen-Summen für eine „Kopie“ (Nachbau) bereitgestellt werden, so ist es doch auch legitim für ein seltenes wahrscheinliches Unikat, aus der Zeit, auch einen gewissen Preis zu bekommen. Gewiss hat Niemand ein ähnliches Stück .. Dieser Text richtet sich ja ohnehin nur an Jene, die sich tatsächlich für so etwas interessieren. Ich bitte darum diesen Text nicht zu löschen und jegliche "Meckerkommentare" zu vermeiden .. Zuschriften an : oliver-tuch@web.de

Name: Detlef Dannenbrink

Datum: Mittwoch, 16 Mai, 2007 um 13:12:57
Kommentar:
Ein Schloss mit ausschließich modernen Innenräumen ist kein Schloss. Warum werden nicht die wertvollsten Säle rekonstruiert und darin die Geschichte des Landes, in welchem wir leben, museal dokumentiert - die Geschichte Preußens / Berlins ? Ich kann mir das neue Zentralgebäude Berlins nicht ohne Bezug eben zu dieser Stadt vorstellen.

Name: Christian Konrath
Email: CK1982@t-online.de

Datum: Mittwoch, 2 Mai, 2007 um 17:13:20
Kommentar:
Berliner Stadtschloß Die erste sinnvolle Entscheidung seit langem, historische Bauwerke nicht nur zu restaurieren, sondern auch wieder neu zu errichten! Bilder und Berichte über das "Alte Berlin" vor dem 2. WK lassen sich heute nicht einmal mehr annähernd mit der heutigen Hauptstadt vergleichen. 45 Jahre Sozialismus im Osten der Stadt und die an Häßlichkeit nicht zu übertreffenden Baukünste der 60er Jahre im Westen, haben aus den Trümmern Berlins einen kulturellen Schrotthaufen entstehen lassen! Es ist sehr lobenswert, daß ein Verein dafür Sorge trägt, daß das neue Schloß wenigstens eine historische Fassade erhält, doch angesichts der Tatsache, daß immer neue Schrottbunker aus dem Boden gestampft werden, sehe ich mir doch lieber die alten Bilder an!

Name: Annemarie Rohloff

Datum: Dienstag, 24 April, 2007 um 16:07:57
Kommentar:
Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Engagement. Jetzt haben Sie tatsächlich die Entscheidung für das Schloss durchgesetzt und Berlin trägt auch einen - bescheidenen - Anteil an den Kosten. Doch Ihre Arbeit ist noch lange nicht getan! Was ist mit der Spreefassade und den Innenräumen, die gemäß dem Bundestagsbeschluss "dort wo immer möglich" rekonstruiert werden sollen? Ohne die historisch exakt wiederhergestellten Räume, jedenfalls die vielleicht 50 wichtigsten Säle, bliebe die rekonstruierte Fassade tatsächlich bloß eine hohle Hülle!

Name: Herrmann Moritz aus Aachen

Datum: Dienstag, 3 April, 2007 um 11:33:33
Kommentar:
Eine Rekonstruktion ist eine von mehreren legitimen Möglichkeiten, einen Ort zu gestalten. Welche Gestaltung vorzuziehen ist, hängt immer zuerst von dem Ort, seiner Geschichte und Identität und der notwendigen Rücksicht auf ein vielleicht vorhandenes Ensemble ab. Selbstverwirklichungsträume von modernen Architekten sind hier kein Kriterium und Rekonstruktionen bedürfen keiner weiteren moralischen oder architekturideologischen Rechtfertigung. Mit dieser hervorragenden Internetseite leistet das Forum Stadtbild Berlin einen lobenswerten Beitrag zur Debatte.

Name: Girlene & Holger Heiken mit Janavie

Datum: Sonntag, 11 März, 2007 um 16:35:11
Kommentar:
Wir gruessen aus dem Brasilien der Kolonialzeit. Salvador de Bahia und Sao Luis sind zwei tropische Staedte mit komplett erhaltener (barocker) Altstadt aus dem 17. und 18 Jahrhundert. Bahia ist gar Unesco-Weltkulturerbe. Mehr berichten wir demnaechst zu Hause im kalten Berlin. Herzliche Gruesse Girlene & Holger Heiken mit Janavie

Name: Stefan Müller

Datum: Freitag, 22 Dezember, 2006 um 13:34:54
Kommentar:
Ich wünsche Ihnen für Ihr bürgerschaftliches Engagement auch in 2007 viel Erfolg. Lassen Sie nicht nach in ihrem Einsatz! Das Schloss kommt!

Name: Robert Veenenberg
Email: rolivire@wxs.nl

Datum: Donnerstag, 14 Dezember, 2006 um 17:59:12
Kommentar:
Habe zum erstem Mal Berlin besucht und fand die geschlossen Blockrandbebauung rund Unter den Linden sehr angenehm. Endlich schluss mit Brachen oder Lücken. Bin aber weniger froh mit den zu breite Autobahntrassen die quer durch die Mitte ziehen, die seelose und überdimensionierte DDR-Bauten und einige zu monotone Giebel der neuen Architektur. Stattdesen fordere ich die Wiederherrstellung der alte Mitte rund der Schlossplatz, Leipzigerstrasse und nordlich der Mehringplatz unter Verwending vieler abwechslungsreichen historischen Fassaden! Möchte mehr Beteiliging von Stuhlemmer, Patschke & Partners und weniger Beteiligung von "Chipperfields" (Chippy!) und ihre Adepten. Mit der Wiederherrstellung der historische Mitte ist noch wenigstens 20 Jahren Zeit benötigt und 5 Milliarden Euro. Es wird aber Zeit das die moderne Lösungen von mehr historisierende Lösungen ersetzt werden, sonst wird die ganze Stadt ein unharmonisches Durcheinander von Gegensätzen. Frage ist wie die Städteplaner und Architekten zu bewegen sind um ein mehr traditionsreicher Stadt entwickeln zu wollen. Wie können wir Sie überzeugen? Vielleicht die Meinung der Touristen, Bürger.

Name: Veronika.Bindingen
Email: Veronika.Bindingen@t-online.de

Datum: Samstag, 11 November, 2006 um 12:03:32
Kommentar:
Wiedererstehung des Schinkelplatzes Hallo Freunde der Berliner Mitte An und für sich ist es höchst erfreulich, wenn jetzt im Berliner Zentrum der Schinkelplatz wieder in seiner alten Form hergerichtet werden soll. Ich frage mich aber, ob dies zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll ist? Am Rande des Schinkelplatzes zwischen der Kirche und dem Kommandantenhaus sollen demnächst Stadthäuser wie am Hausvogteiplatz entstehen, und es ist zu hoffen, dass die Bauakademieattrappe bald einem Wiederaufbau der Bauakademie in historisch Äußerem weichen wird. Wo sollen dann die Baustellen eingerichtet werden und wie verhält es sich mit den Zufahrten? Es ist zu befürchten, dass aus Platzmangel und Verkehrsgründen dann auf den gerade neu gestalteten Schinkelplatz ausgewichen werden wird. Oder bedeutet die jetzige Aktivität gar, dass beide Baumaßnahmen in eine weite Ferne gerückt sind? Über das Bauakademiegeschehen hört man wenig, und die geplanten Bauten am Schinkelplatz wird es, wenn ich Zeitungsartikel richtig deute, auf Grund von Restitutionen die geplanten Bauten nicht geben. Dies ist allerdings auch nicht schädlich, da jetzt wieder genügend Zeit gegeben sein wird, eine angemessenere städtebauliche Lösung zu finden. Veronika.Bindingen

Name: T.Becker
Email: @archi.de

Datum: Mittwoch, 26 Oktober, 2006 um 15:01:19
Kommentar:
Interessante Web Site, gut daß Raum für Kontroversen bleibt! Viele Grüße Tino Becker Links für Ingenieure und Architekten: http://www.archi.de

Name: Marco, 21

Datum: Montag, 11 Juli, 2006 um 09:38:52
Kommentar:
Ich erhoffe mir so sehr, dass Berlin sein "Herz" zurückbekommt. Die jetzige Leere entstellt Berlin. Und wie leicht wäre es doch durch Taten endlich diese letzte große Narbe in der Innenstadt zu beseitigen... Ein großes Lob möchte ich den Betreibern dieser Seite ausprechen. Macht weiter so!

Name: Daniel, 25

Datum: Mittwoch, 22 Juni, 2006 um 16:06:02
Kommentar:
Warum soll das Schloss nicht realisierbar sein??! Sie sehen doch, es geht! Wissen Sie eigentlich wie oft in der Geschichte der Architektur Baudenkmäler abgebrannt, eingestürzt oder zerstört wurden? Ich möchte Ihnen auf keinen Fall zu nahe treten, aber ich befürchte Sie habe keine Ahnung. Informieren Sie sich! Suchen Sie sich ein beliebiges Bauwerk in Europa aus der Romanik, Gotik, dem Barock oder der Renaissance und forschen Sie nach. Bestimmt ist der Vorgängerbau abgebrannt, eingestürzt oder womöglich sogar in einem der unzähligen Kriege auf dem europäischen Kontinent zerstört worden. Darf man deswegen kulturgeschlichtlich bedeutende Bauwerke nicht wieder aufbauen? Darf man einer Stadt, die vom Krieg und der Nachkriegszeit (sowohl Ost- wie Westteil!!) völlig vernarbt, ja beinahe entstellt ist, nicht ein Stück ihrer Seele zurückgeben? Ich stimme Ihnen voll und ganz zu, über Schönheit und Eleganz lässt sich streiten! Aber das eine dürfen Sie mir glauben: ein Palast der Republik wird einer Barockfassade NIE das Wasser reichen können. MfG

Name: Horst Senftleben

Datum: Samstag, 2 April, 2006 um 22:54:41
Kommentar:
Ich erhoffe mir von Ihrer Arbeit Signale zur Versöhnung mit den Palast-Befürwortern. Können Sie sich ein Aufeinander zugehen vorstellen?

Name: Andreas Gehring
Email: ag@pingveno.de

Datum: Dienstag, 22 Februar, 2006 um 20:56:39
Kommentar:
Ganz tolle Seite. Aber man merkt auch wie kompliziert das Thema ist. Eigentlich bin ich Gegner eines Abrisses des Palastes. Ich denke diesem Vergleich zwischen Städten die über Jahrhunderte gewachsen sind und Metropolen des 20. Jahrhunderts ist noch eine Form hinzuzufügen. Städte die im Krieg reichlich Schaden genommen haben. Das ist eben so. Es ist Scheiße und man wird traurig wenn man - gerade hier von Berlin - alte Bilder betrachtet. Das zieht sich aber durchs ganze Land und muss akzeptiert werden. Das Schloss - über Jahrhunderte gewachsen wird niemals so wieder stehen. Muss man auch akzeptieren weil nicht realisierbar. Ich finde es albern in den heutigen Zeiten sowas zu planen. Und ich bin wirklich ein Fan vom alten Berlin.

Name: Wolfgang Schoele
Email: wolfgang.schoele@t-online,.de

Datum: Dienstag, 25. Januar, 2006 um 17:47:40
Kommentar:
Sehr geehrte Frau Mohr oder sehr geehrter Herr Mohr,

zunächst: warum verfassen Sie einen halb anonymen Eintrag?

Man kann über viele Fragen und Themen sicher trefflich streiten; doch sollte man versuchen objektiv zu sein und nicht mit einseitigen gar verleumderischen Unterstellungen argumentieren.

Ob man den jetzigen Zustand des Gebäudes des Palasts als Rohbau mit hohem Wert betrachten kann, ist unter Berücksichtigung des bisherigen Ablaufs zunächst eine Unterstellung, die des Beweises bedürfte, und beinhaltet Diskreditierungen von an Planungen und Entscheidungen beteiligten Personen und Gremien. Wie verhält es sich da mit dem Zitat von Rosa Luxemburg zu Andersdenkenden?

Das Berliner Stadtschloss wurde seinerzeit aus ideologischen Gründen abgerissen; es hätte wieder aufgebaut werden können. Der Demonstrations- und Aufmarschplatz brachte eine große Leere ins Stadtzentrum. Das Gebäude des Palastes der Republik war ein Gebäude eines einheitlichen Zeitgeistes, der auch an anderen Stellen Europas herrschte. Derartige Gebäude haben sich im Laufe der Zeit äußerlich und innerlich verändert.

Der Palast ist ein gewaltiger Bau, der nicht in die historische Stadtlandschaft passt. Das bedeutet nicht, dass grundsätzlich in einem barocken Umfeld in ähnlichen Stil gebaut werden muss. Dies zeigt z.B. auch der seinerzeitige Entwurf zum „Ideenwettbewerb zur sozialistischen Umgestaltung des Zentrum Berlin“ aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts, der jedoch später verworfen wurde. Alternativen kann man in anderen Städten sehen, die exemplarisch aufzeigen, dass moderne Architekturen nicht nur mit historischen Gebäuden harmonieren, sondern sie aufwerten kann. Dies können Sie z.B. in Nimes, Osnabrück oder Ulm verfolgen. Zur typischen zu pflegenden und erhaltenswerten DDR- Architektur gehörte der Palast übrigens auch nicht. Dass hier ein Erbe gepflegt wird, kann man beispielsweise an der Frankfurter Allee, am ehemaligen Haus des Lehrers ebenso verfolgen wie am Kongresszentrum am Alexanderplatz. Schade ist allerdings, dass das „Ahornblatt“ einem heutigen Zeitgeschmacksbau weichen musste.

Die Nutzung des Palasts wurde übrigens noch in der DDR Zeit von der letzten Regierung aufgegeben. Danach gab es vielfältige Wettbewerbe zur sinnvollen Nutzung des riesigen Geländes, die allerdings zu keinem Erfolg führten. Die Empfehlung der Historischen Kommission, die übrigens nicht einheitlich westdeutsch besetzt war (auch so ein Ressentiment), wurde vom Deutschen Bundestag aufgegriffen, der einen Mehrheitsbeschluss zur Errichtung des sogenannten Humboldtforums mit der historischen Wiedererrichtung von 3 historischen Schlossfassaden fasste. Hier Machenschaften zu unterstellen, dürfte auf den Unterstellenden zurückfallen.

Künftig wird es aber nicht nur museale Nutzungen im neu errichtenden Gebäudekomplex geben. Es ist auch eine Nutzung für Kongresse und Veranstaltungen vorgesehen, die in Kombination mit den Museen die Gegend stärker beleben als es bei der seinerzeitigen Palastnutzung der Fall war. Ihre Ausführungen, dass mit der Beseitigung des Palastes gute Erinnerungen zahlreicher Bürger eliminiert werden, fällt daher ebenso in den Bereich der Polemik. Übrigen: In den 80er Jahren bedauerte bereits Erich Honecker das Fehlen des Schlosses, und es gibt Ansätze einer Wiederaufbauplanung. Warum wohl?

Wolfgang Schoele, Berlin, den 25. Januar 2006

Name: mohr
Email: info@erbstuecke.de

Datum: Freitag, 14. Januar, 2006 um 23:35:11
Kommentar:
Warum die Abrißbeschlüsse des Deutschen Bundestages zum Palast der Republik in Berlin aus den Jahren 2002 und 2003 fragwürdig sind und kassiert werden müssen.

- Dort, wo ein Stadtschloßplagiat errichtet werden soll, befindet sich gegenwärtig der Rohbau des Palastes der Republik, dessen Wert mindestens 250 Mio Euro beträgt und sinnvoll in die künftige Gestaltung des “Schloßplatzes” (früher Marx-Engels-Platz) einbezogen werden kann. Der Werteverlust von 250 Mio Euro wird ebenso in Kauf genommen wie die Abrißkosten in Höhe von geplanten 20 Mio Euro und weiterer Kosten für die beabsichtigte Grünflachengestaltung. Angesichts einer rigiden Sparpolitik des Bundes und der Stadt Berlin ist das nicht zu verantworten.

- Der Palast der Republik wurde unter dubiosen, teilweise ungeklärten Umständen geschlossen. Die Fragwürdigkeit dieser Umstände hat sich in den Jahren seit seiner Schließung immer deutlicher erwiesen. Entsprechende Fragen wurden und werden von den Verantwortlichen nicht beantwortet und auch nicht zum Anlaß genommen, um entsprechende Untersuchungen durchzuführen. Sie belegen einen politischen Skandal der damaligen Bundesregierung und der ehemaligen CDU-geführten Stadtregierung.

- Seitdem gibt es Proteste gegen diese Politik der Abrißabsichten, die auch von der gegenwärtigen Bundesregierung und vom Berliner Senat negiert werden.

- Mißachtet wurde eine Massenpetition mit ca. 100.000 Unterschriften zum Erhalt des Palastes und eine entsprechende Empfehlung des Petitionsauschusses des Deutschen Bundestages zum Palasterhalt durch die Bundesregierung.

- Mißachtet wurden systematisch zahlreiche Gesprächsangebote von Palastbefürwortern an die Bundesregierung, den Senat von Berlin und Ministerien.

- Der Deutsche Bundestag hat sachliche Fragen der Palastbefürworter nicht beantwortet und auf entsprechende Forderungen nicht reagiert.

- Diese politisch motivierte Abrißpolitik ist entsprechend Grundgesetz, Art. 14.2 und Vereinigungsvertrag, Art. 35.2 verfassungswidrig bzw. widersprüchlich.

- Die Anwendung der aufwendigsten und teuersten Methode der Asbestsanierung erfolgte ohne gründliche Prüfung weiterer, weitaus günstigerer Sanierungsmöglichkeiten, die sogar der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Danach hätte die Sanierung etwa maximal 60 - 70 Mio Mark (!) gekostet. Das Gebäude wäre innerhalb von 1 -2 Jahren wieder voll nutzbar gewesen, was ursprünglich beabsichtigt war bzw. gesagt wurde.

- Eine öffentliche Ausschreibung zur Asbestsanierung des Palastes hat nicht stattgefunden.

- Durch diese Politik sind der Bundesrepublik und dem Land ein Schaden in Höhe von einigen hundert Mio Euro entstanden, weitere werden bewußt in Kauf genommen.

- Der angerichtete politische Schaden durch diese Politik ist immens und langfristig wirksam.

- Bis heute liegt kein seriöses, abgestimmtes Nutzungskonzept für die Gestaltung des Schloßplatzes vor.

- Die sinnvolle Einbeziehung des Palastrohbaus in die Gestaltung des Schloßplatzes spart nicht nur Kosten, sondern vermeidet auch die absehbaren Statikprobleme für das gesamte Areal einschließlich des Berliner Doms. Es ergibt sich deshalb die Frage, warum keine diesbezügliche Prüfung erfolgte.

- Die Mehrheit von ehemals 70 Mio Palastbesuchern wie auch der heutigen Bevölkerung, besonders im Osten Deutschlands hat die Unglaubwürdigkeit der damaligen Schließungsgründe längst erkannt und war und ist mehrheitlich gegen die Palastschließung. Diese Auffassung wird parteiübergreifend von der CDU und SPD in undemokratischer Weise mißachtet.

- Nicht nur der heutige SPD - Bundeskanzler hat nachweislich SPD - Wahlversprechen zum Thema "Palast der Republik" skrupellos gebrochen. Der heutige Bundestagspräsident hat als Mitglied der damaligen internationalen Expertenkommission die Neutralität seines Amt mißbraucht, sich als Schloßbefürworter dargestellt und die Fäden hinter den Kulissen gezogen, insbesondere in den Ausschüssen des Deutschen Bundestages und in der sogenannten "Expertenkomission". Eine interessierte Öffentlichkeit blieb weitgehend bis auf Alibiveranstaltungen vom Mitspracherecht in undemokratischer Weise ausgeschlossen und wurde bewußt mißachtet.

- Weder der Bundeskanzler, noch der Bundestagspräsident, noch der Regierende Bürgermeister Berlins, Herr Wowereit, waren bereit und sind es bis heute nicht, sich mit den Palastbefürwortern über ihr Anliegen sachlich zu unterhalten, das eigentlich nur darin besteht, den Palast der Republik, diesem zum politischen Schandmal aktueller und unfähiger Politik verkommenen Denkmals der DDR, sinnvoll in die künftige Schloßplatzgestaltung einzubeziehen. Dementsprechende Gesprächsangebote seitens der Bürgerinitiative "Pro Palast" und anderer interessierter Bürger wurden abgelehnt oder simpel ignoriert.


Name: Lür Waldmann - Gute Wünsche für 2006
Email: Waldmann@stadtschloss-berlin.de

Datum: Montag, 3. Januar, 2006 um 17:48:59
Kommentar:
Zitat vom Forum des Fördervereins: Entscheidend jedoch ist die reale politische Lage: Der Senat von Berlin und die Bundesregierung stehen hinter dem Abrissbeschluss des Bundestages, RBM Wowereit hat dies gerade wieder bekräftigt." Na das klingt doch gut. Viel Erfolg in 2005 wünscht Ihnen Lür Waldmann von der Stadtschloss Berlin Initiative (Wir bauen das Schloss) Lür Waldmann http://www.wbds.de

Name: Girlene Santos
Email: Girlene.Santos@copacabana-sambashow.com

Datum: Freitag, 24. Dezember, 2005 um 11:50:43
Kommentar:
Ich wünsche allen Mitgliedern des Forum Stadtbild Berlin e.V. und allen Freunden des Berliner Schlosses ein friedliches Weihnachtsfest 2004. Entspannen Sie ein paar Tage im Kreis Ihrer Liebsten - im neuen Jahr gilt es wieder, mit Freude bürgerschaftliches Engagement für unsere Ziele zu zeigen. Kommen Sie gut ins Jahr 2005,

Ihre Girlene Santos

Name: N.H.

Datum: Dienstag, 30. November, 2005 um 17:11:38
Kommentar:
Ich hoffe sehr, dass so langsam wieder ein Bewusstsein für historische Bauwerke entsteht. Man muss eben verstärkt an die Öffentlichkeit gehen und auf den Wert und die Ästhetik gewachsener Stadtbilder aufmerksam machen. Es wachsen Generationen heran, die nicht mal mehr richtig kommunizieren oder gar schreiben können... Handy, Playstation und Mc Donalds sind vielleicht die wenigen Dinge, welche sie in ihrer dumpfen Lethargie noch interessieren. Was beispielsweise ein frühgotischer Bürgerpalast oder eine romanische Kirche für diese Generation bedeutet, wage ich mir gar nicht erst vorzustellen.... Bald werden Leute in Städten leben, die da Vinci für eine Pizzasorte halten und Schinkel für ein neues Computerspiel. Werden sie sich um architektonische Schönheiten ihrer Heimat bemühen? Ich bin selbst erst 28 und beobachte in meiner Generation bereits schon solche Phänomene. Natürlich soll man fortschrittlich denken und handeln, dabei aber nicht Vergangenes vergessen oder verleugnen wollen. Die amerikanische Kaugummikultur, die auch ihre guten Seiten hat, trägt natürlich ihren unheilvollen Beitrag zu dieser Entwicklung bei. Deswegen bin ich für Information, Aufklärung und mehr Einfluss des Bürgers bei Fragen zur Stadtentwicklung/gestaltung. Meine Meinung: so viel wie irgend möglich sinnvoll und authentisch rekonstruieren bzw. sanieren!

Name: Walter U. aus B.

Datum: Montag, 15. November, 2005 um 12:28:58
Kommentar:
Niemand hat die Absicht, den Palast der Republik abzureißen!

Name: Ein Gast

Datum: Dienstag, 2. November, 2005 um 16:07:28
Kommentar:
Wann kommt der Palast endlich weg?

Name: g.k.
Email: moritzvomtoedi@gmx.de

Datum: Samstag, 30. Oktober, 2005 um 08:53:32
Kommentar:
Ich schliesse mich der Zustimmung zu dieser objektiven und sehr informativen Webseite an. Zu dem Kommentar von Herrn H.M. vom 11.10.04 möchte ich jedoch folgendes ergänzen : Das "Schloss" wird m. E. nicht als Symbol vergangener Geschichte wiedererrichtet, sondern als Museum in der Funktion, die es seit 1918 bis zum Abriss hatte. Es geht bei der Rekonstruktion der barocken Fassade von Andreas Schlüter auch nicht um die Funktion eines geschichtlichen Bauwerks, sondern um die Wiederherstellung eines Kulturgutes von unermesslichem Rang. In Ergänzung zum Weltkulturerbe Museumsinsel wird dieses in seinem Inneren hochmoderne Humboldtforum die Schätze der aussereuropäischen Kunst und Kultur aufnehmen. Dass die Sehnsucht der Menschen nach dem Schönen und Harmonischen wächst, erkennt man glaube ich an der verstärkten Rekostruktion vergleichbarer Kulturgüter in aller Welt. Diesem Bedürfnis kann m. E. durch einen modernen Entwurf nicht entsprochen werden. Die durch den Deutschen Bundestag beschlossene Errichtung des Humboldtforums entspricht der Würde des Ortes und vollendet den Aufbau der Berliner Mitte, der ja schon seit 1950 an allen historischen Gebäuden vorgenommen wurde.

Name: H. M.

Datum: Montag, 11. Oktober, 2005 um 21:04:32
Kommentar:
Zunächst meine Anerkennung für ihre Website, die bei aller Parteilichkeit auch kritische Stimmen wie die von Christoph Ingenhoven zu Wort kommen läßt. Ich möchte jedoch eines zu bedenken geben. Die Wiederherstellung eines Stadtbildes von ca. 1850 kann man meines Erachtens nicht mit architektonischen oder städtebaulichen Argumenten vertreten oder angreifen. Es besteht offenbar der Wunsch, die Brüche in der deutschen Geschichte auf diese Weise zu kitten und zu einem "reinen" Urzustand zurückzukehren. Man kann das versuchen, aber es muss scheitern. In 50 Jahren wird man dann wahrscheinlich die Fassade ihres Stadtschlosses mit einer Attrappe des Palasts der Republik verhängen...

Name: Forum Stadtbild Berlin e.V.
Email: info@Stadtbild-Berlin.de

Datum: Samstag, 31. Juli, 2005 um 17:39:36
Kommentar:
Heute vor 561 Jahren wurde der Grundstein für das Berliner Schloss gelegt! Die Jahreszahl ist die richtige von drei zur Auswahl gestellten Antworten zu der entsprechenden Frage in unserem Berlin-Quiz. Spielen Sie mit - demnächst unter "Forum" und "Berlin-Quiz".

Name: Matthijs Cats
Email: Matthijs.Cats@nps.nl

Datum: Donnerstag, 8. Juli, 2005 um 12:22:45
Kommentar:
Lieber Herr Heiken, gerne mochte ich nochmal fragen, ob Sie mir die Namen und Telefonnummer von zwei oder drei Zeitzeugen geben konnen, die die Sprengung des Berliner Schlosses gesehen haben. Ideal ware es, wenn der Zeitzeuge

-geburtige Berliner/Berlinerin ist und noch immer in Berlin wohnt,
-das Schloss sozusagen noch mit den augen dicht beschreiben kann,
-die Bombardierung wahrend des Krieges, aber vor allem die Sprengung gesehen hat,
-sich erinnern kann, was Freunde, Nachbarn, usw. damals empfunden haben,
-anekdotisch erzahlen und sich vor der Kamera behaupten kann.

Verkauft Ihrer Verein ubrigens auch CD-Roms mit alten Bildern des Schlosses?

Fur Ihre Bemuhung danke ich Ihnen herzlich.
Mit freundlichen Grussen,

Matthijs Cats Andere Tijden/NPS-Fernsehen www.anderetijden.nl

Name: Lür Waldmann
Email: waldmann@stadtschloss-berlin.de

Datum: Samstag, 3. Juli, 2005 um 12:52:23
Kommentar:
Hallo Herr Heiken, schöne Seite. Hoffentlich können wir bald sagen: Wir bauen das Schloss www.wbds.de Mit freundlichen Grüßen Lür Waldmann

Name: Holger Heiken
Email: Holger.Heiken@Stadtbild-Berlin.de

Datum: Samstag, 22. Mai, 2005 um 11:53:39
Kommentar:
Lentas / Kreta, 22. Mai 2004 Sonnige Gruesse aus dem schoenen Griechenland an die wackeren Verfechter eines humaneren Stadtbildes senden Girlene Santos und Holger Heiken. Berlim precisa seu castelo!

Name: bürgerinitiative pro-palast
Email: freunde@haus.des.volkes.de

Datum: Freitag, 30. April, 2005 um 07:43:09
Kommentar:
ganz schöne, nette seite. viele grüße sendet ihre bürgerinitiative pro palast

Name: Michael Fischer

Datum: Mittwoch, 24. März, 2005 um 22:13:38
Kommentar:
Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Engagement! Endlich kümmert sich jemand und hält es nicht wie die meißten Berliner, die oft den Entwicklungen nur tatenlos zusehen, sich aus einer Amöbensicht darüber beschweren, dass sie nichts zu sagen haben und zuletzt über das meckern, was "plötzlich" als gebautes Ergebnis in der Stadt steht!

Name: N.H.

Datum: Freitag, 9. Januar, 2005 um 16:57:38
Kommentar:
W.Schoele hat Recht. Die parteipolitischen Ausführungen meinerseits waren sehr einseitig und eigentlich auch nicht weiter durchdacht... Das waren sehr pauschale und teilweise auch populistische Äusserungen. Ich wollte damit auch nur auf eine Tendenz hinweisen. Ich bin auch kein Gegner moderner Architektur - im Gegenteil. Das Verhältnis und das Gesamtbild muss meiner Meinung nach nur stimmen... Es muss darauf geachtet werden, sinnvoll zu rekonstruieren. Die Gefahr, dass man in einem sterilen "Disneyland" aufwacht, oder sich in einem befremdenden "Märchenschloss" wiederfindet, muss natürlich im Vorfeld durch soziokulturell ermittelte Nutzungspläne gebannt werden. Natürlich brauchen wir kein Schloss im ursprünglichen Sinne - da wir ja in keiner Monarchie, sondern zum Glück in einer Demokratie leben! Mir geht es nicht um Symbolik, sondern einfach um architektonische und künstlerische Elemente, welche einfach in ein Stadtbild gehören. Aus welcher Geisteshaltung heraus Gebäude entstanden sind, ist mir letztlich egal. Für mich sind eben die historisch (bauhistorisch) gewachsene Ästhetik, Einzigartigkeit, Vielfalt und vor allem die Harmonie von Bedeutung. Gruss, N.H.

Name: W. Schoele

Datum: Samstag, 27. Dezember, 2004 um 18:03:27
Kommentar:
zur Nachricht von N.H. Der Eintrag ist sehr umfassend und kurz kaum beantwortbar. Die parteipolitisch ausgerichteten Ausführungen spare ich aus, zumal sie sich ausschließlich auf die DDR zu beziehen scheinen; wenngleich die Denkrichtung, Gebäude durch Abriß für die von dort aus ausgegangen Aktivitäten "zu bestrafen" Deutschland-weit zu finden ist. In Berlin (Ost) war z.B. der Abriß des Schlosses exemplarisch; aber auch in Berlin (West) wurde das Prinz-Albrecht-Palais wegen seiner scheußlichhen Nutzung im 3. Reich gesprengt. Beispiele aus anderen west- und ostdeutschen Städten gibt es zahlreich. Recht unkritisch ging man auch beidseitig mit historischen Gebäuden um, wenn sie der Stadtplanung oder dem Zeitgeist im Wege standen. Insoweit ist es zu begrüßen, wenn sich ein Bewußtseinswandel zeigt, der zumindest Stadtstukturen wiederherstellt. Vorrangig ist jedoch, dafür zu werben als auch zu verdeutlichen, daß der Wiederaufbau herausragender, aber untergegangener Einzel- oder Stadtdenkmale - seine Berechtigung hat, da der Wiederaufbau der zeitgeschichtlichen Dokumentation dient oder dem eindeutig erkennbaren Bürgerwillen nach Identifikation mit der überkommenen Stadtgestalt folgt. Zu vermeiden ist jedoch, daß dadurch aktuelle und moderne Architektur verdrängt wird; denn dann gäbe es muesealen Stillstand. W. Schoele, den 27. Dezember 2003

Name: N. H.

Datum: Freitag, 19. Dezember, 2004 um 18:58:54
Kommentar:
Meiner Meinung nach sollte so viel wie möglich von der alten Bausubstanz wiederhergestellt werden! Gerade in Deutschland, das durch den Bombenkrieg das Gesicht und die Identität seiner Städte verloren hat sollte die Frage der Rekonstruktion kein Thema sein. Was über Jahrhunderte gewachsen ist, darf nicht innerhalb weniger Nächte im Feuersturm komplett untergehen!! Das hat auch nichts mit historischer Entwicklung zu tun, sondern ist eine Apokalypse jeglicher Kultur, Ästhetik und Tradition gewesen!! Aufgrund leerer Kassen sollte auch nicht alles innerhalb der nächsten 10 Jahre wieder aufgebaut werden. Man muss sich Zeit lassen und sinnvoll eines nach dem anderen in bestmöglicher Weise zu Ende bringen. Die entsprechenden Grundstücke stehen dann eben eine Zeit lang leer oder werden anderweitig genutzt... Die Sache an sich sollte weit mehr publik gemacht werden und das Volk muss bedeutend mehr Mitsprache haben!! Schliesslich müssen wir in und mit den Städten leben!!! Die Mittel für den Wiederaufbau sollten durch Werbung in der ganzen Welt mobilisiert werden. Vielleicht hat ein reicher und gelangweilter Ölscheich ja Interesse, in "good old Germany" in die Wiederherstellung des alten Glanzes zu investieren und dadurch sich selbst zu renomieren.... Oder auch die Gelder, die für ehemalige SED Funktionäre aufgewendet werden (Renten) wären einzusetzen!! Diese Herren sollten eigentlich im Knast sitzen und bei Wasser und Brot das wieder aufbauen müssen, was sie vor Jahren abreissen liesen!!! Unsere Politiker sind eh viel zu lasch! Anstatt sich international verarschen zu lassen und Deutschland chronisch den weltweiten Zahlmeister spielen zu lassen, sollten sie darauf aufmerksam machen, dass wir im eigenen Land genügend Missstände haben. Dies betrifft zwar nicht direkt den Wiederaufbau historischer Gebäude , hat aber wegen der Verschwendug exorbitanter Beträge, welche z.B. auf diesem Gebiet genutzt werden könnten, durchaus etwas damit zu tun. Man muss sich organisieren und durch Veröffentlichung der Problematik und Forderung auf Mitsprache auf ganzer Ebene mehr und mehr Druck auf die Verantwortlichen ausüben!! Freue mich, dass es in dieser Hinsicht viele Gleichgesinnte und erste Schritte in die richtige Richtung gibt. Weiter so!!!!

Name: Reinhard Rupsch
Email: ReinhardRupsch@web.de

Datum: Dienstag, 16. Dezember, 2004 um 13:56:06
Kommentar:
H O F F N U N G ! // Das Schloß - gsprengt / Die Kunst - versengt / Der Platz - planiert / Das Volk - marschiert. // Der Wind gedreht / Alptraum verweht... / Ich wünsch´ mir das Glück / Das Schloß käm´ zurück!

Name: Markus Beetz
Email: neufriedenheim@web.de

Datum: Donnerstag, 4. Dezember, 2004 um 01:30:45
Kommentar:
Es wäre besser, wenn alle Gebäude auf dem Museum- und Spreeinsel wiederaufgebaut würden: Der Dom zu Berlin soll alte Kuppellaterne , Turmlaternen und Denkmalkirche wieder bekommen. Ebenso andere Gebäude ohne Modernisierungswahn.

Name: Dr. Hermann Kremer
Email: hk@zyto-labor.de

Datum: Dienstag, 12. August, 2004 um 17:54:37
Kommentar:
Durch Zufall fand ich "Stadtbild Berlin" und bin sehr froh, daß sich wieder Leute gefunden haben, deren Wellenlänge ich teile. Alles Gute ! h.k.

Name: Volker Hiller
Email: dirk_hiller@gmx.de

Datum: Mittwoch, 23. Juli, 2004 um 21:47:20
Kommentar:
Ich wünsche dem Forum Stadtbild Berlin viel Erfolg, diese Stadt braucht eine starke Lobby die sich für den Erhalt, Pflege UDN Wiederaufbau historischer Bauten einsetzt. In Berlin wurden unendlich viele städtebauliche Sünden begangen, und viele betrachten den heutigen Zustand der Stadt als unabänderlich. Daß dem nicht so sein muß beweisen Projekte im Ausland, die eine Stadtbildreparatur zum Ziel haben. In Berlin hatte die sogenannte "Moderne" genügend Zeit und Platz sich auszutoben. Das Ergebnis macht in den wenigsten Fällen glücklich. Wir müssen daher wieder zu einer Stadtplanungs- und Baukultur zurückfinden die sich mit der Schönheit des alten Vorkriegsberlin messen kann. Das schließt sowohl Architektur als auch weniger stark beachtete Themen wie Platzgestaltung und Straßenmöblierung mit ein. Ich persönlich würde mir wünschen, man könnte in Berlin nach dem Wiederaufbau der Kommandantur und des Stadtschlosses noch viele weitere Rekonstruktionen bedeutender Bauten verwirklichen. Bei Neubauten sollte es, zumindest an prominenten Orten eine Gestaltungssatzung geben, die fragwürdige Experimente verhindert( Stichwort Chipperfield- Neubau auf der Museumsinsel). Berlin sollte eines Tages wieder ein Antlitz haben, das sich mit Städten wie Hamburg oder München auf eine Stufe stellen kann. Das Forum Stadtbild Berlin leitet hierzu erste Schritte ein und dafür bin ich dankbar.

Name: Holger Heiken
Email: Holger.Heiken@Stadtbild-Berlin.de

Datum: Freitag, 18. Juli, 2004 um 21:07:53
Kommentar:
Das Forum Stadtbild Berlin versteht sich als Stimme eines mündigen und selbstbewussten Bürgertums zu Fragen der Architektur des "Neuen Berlin". Wir zehren vom Intellekt der Berliner und aller Interessierter, denen Berlin und seine Zukunft am Herzen liegt. So scheuen Sie sich nicht, Ihre Gedanken in dieses Gästebuch zu schreiben. Wir werden jeden Beitrag im Forum diskutieren. Holger Heiken, Vorsitzender

Name: Marc Schnurbus
Email: info@stadtbild-berlin.de

Datum: Mittwoch, 9. Juli, 2004 um 11:39:10
Kommentar:
Bitte tragen Sie Ihre Grüße, Wünsche, Kritik oder Anregungen in das Gästebuch ein! Das Forum Stadtbild Berlin freut sich auf Ihre Einträge! Marc Schnurbus, Webmaster